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Pressemitteilung

Kempten, 28. März 2024 – Wie bekannt ist das bayerische Wirtshaus in Deutschland? Was unterscheidet das Wirtshaus von anderen gastgewerblichen Angeboten? Spürt die deutsche Bevölkerung ein Wirtshaussterben, und was sind die zukünftigen Erwartungen der Gäste an die bayerische Gastronomie? Antworten zu diesen Fragen liefert eine aktuelle Umfrage des Bayerischen Zentrums für Tourismus (BZT), die von GfK im Januar 2024 deutschlandweit unter mehr als 2.000 Personen der deutschsprachigen Bevölkerung im Alter von 18 bis 74 Jahren durchgeführt wurde.

(K)Ein Besuch im Wirtshaus?

57 Prozent der Deutschen haben bereits ein Wirtshaus in Bayern besucht, 39 Prozent noch nie. Betrachtet man nur die bayerische Bevölkerung, so ist der Wert an Wirtshausbesucherinnen und -besuchern deutlich höher: 90 Prozent der Bayern haben bereits ein bayerisches Wirtshaus aufgesucht.

Was macht das Wirtshaus als gastronomisches Angebot besonders?

Das regionaltypische Essen- und Getränkeangebot wird als wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu anderen gastgewerblichen Angeboten wahrgenommen. So beschreiben die „Küche“ (16 Prozent), das „Bier“ (11 Prozent), die „deftige Hausmannskost“ (9 Prozent), die „bayerischen Spezialitäten“ (8 Prozent) sowie die „regionale Küche“ (6 Prozent) den Assoziationsraum, den das bayerische Wirtshaus von anderen Gastronomiebetrieben abgrenzt. Zu den weiteren Unterscheidungsaspekten zählen mit jeweils 14 Prozent die Faktoren „Gemütlichkeit“ sowie „Atmosphäre/Ambiente“. Unter den bayerischen Befragten zeigt sich, dass Faktoren wie „Gemütlichkeit“ (28 Prozent), „Küche“ (20 Prozent) und „Atmosphäre/ Ambiente“ (15 Prozent) eine stärkere Gewichtung als im Deutschlandvergleich haben. Auch der Faktor „Tradition“ spielt in Bayern eine besondere Rolle (12 Prozent).

Wirtshaus oder Vereinsheim?

Im ländlichen Raum werden Vereinsheime mit einem eigenen Angebot an Speisen und Getränken durchaus als Konkurrenz zum lokalen Wirtshaus wahrgenommen. In Kommunen mit einem oder mehreren Vereinsheimen besuchen 49 Prozent jedoch lieber ein Wirtshaus anstelle eines Vereinsheimes. Ein Viertel (26 Prozent) kehrt gleichermaßen in einem Wirtshaus oder einem Vereinsheim ein, und nur 9 Prozent ziehen das Vereinsheim dem Wirtshaus vor.

Ist das Thema Wirtshaussterben in der deutschen Bevölkerung präsent?

Ein Wirtshaussterben wird von zwei Drittel (66 Prozent) der deutschsprachigen Bevölkerung wahrgenommen, ein Fünftel (19 Prozent) beobachtet dies aktuell nicht. In Bayern liegt der Anteil derjenigen, die ein Wirtshaussterben beobachten, weitaus höher: Hier geben 79 Prozent der bayerischen Befragten an, dass sie ein Wirtshaussterben im ländlichen Raum wahrnehmen.

Erwartungen an das bayerische Wirtshaus

Was erwarten die Befragten jedoch zukünftig von einem authentischen bayerischen Wirtshaus? Als besonders wichtig werden die kulinarischen Angebote bewertet: So erwarten 76 Prozent eine „traditionelle Küche“. Auch die „Regionalität“ (74 Prozent) und „Saisonalität der Speisen“ (66 Prozent) werden als besonders relevant empfunden. Zudem zeigt die Studie, dass drei Viertel der Befragten (74 Prozent) bevorzugt von Servicekräften bedient werden wollen und nicht von Robotern (8 Prozent). Die Funktion des Wirtshauses als „sozialer Treffpunkt“ wird von 37 Prozent der Deutschen auch in der Zukunft als wichtig bzw. eher wichtig gesehen, in Bayern von beinahe der Hälfte der Befragten (48 Prozent).

Die Ergebnisse der Umfrage können Sie hier abrufen.

Erhebungsmethode

  • Bevölkerungsrepräsentative Online-Befragung im Auftrag des Bayerischen Zentrums für Tourismus, durchgeführt mit dem GfK eBUS® zwischen dem 11.01. und 22.01.2024
  • Stichprobe: n = 2.024 Männer und Frauen der deutschsprachigen Bevölkerung im Alter von 18 bis 74 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland

Ansprechpartner:
Bayerisches Zentrum für Tourismus e.V. (BZT)
Prof. Dr. Alfred Bauer
Wiesstraße 13a
87435 Kempten
info@bzt.bayern
www.bzt.bayern

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KRIMMER CONSULTING
Marion Krimmer
Schlossweg 4
85235 Pfaffenhofen an der Glonn
marion@krimmer-consulting.de
www.krimmer-consulting.de

Das Bayerische Zentrum für Tourismus (BZT) ist ein An-Institut der Hochschule Kempten. Es wird vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus vorerst bis Ende 2025 gefördert und versteht sich als ein unabhängiger wissenschaftlicher Thinktank. Neben relevanten Forschungsprojekten initiiert und moderiert das BZT den praxisrelevanten Austausch zwischen Wissenschaftlern, Politikern und den verschiedenen Akteuren der Tourismuswirtschaft. Dabei stehen die Vermittlung von Wissen, die Identifikation wichtiger Themen der bayerischen Tourismuswirtschaft, die Vernetzung der bayerischen Tourismusakteure und ein lösungsorientierter Diskurs zur Förderung, Optimierung und Weiterentwicklung der Leistungsfähigkeit des bayerischen Tourismus im Fokus. Ziel des BZT ist die Förderung von Tourismuswissenschaft und -forschung sowie die Intensivierung des interdisziplinären Wissens- und Erfahrungsaustauschs. https://bzt.bayern/

Kempten, den 13. März 2024 – Digitale Technologien und KI-Anwendungen werden für den zukünftigen Erfolg von touristischen Unternehmen von großer Bedeutung sein – aber wie wirkt sich die zunehmende Transformation auf eine Branche aus, die sich primär als „people business“ versteht? Diesem Spannungsfeld gehen Expertinnen und Experten von innerhalb und außerhalb der Touristikindustrie auf der Jahrestagung des Bayerischen Zentrums für Tourismus (www.bzt.bayern) nach. Sie findet am 16. und 17. April 2024 in Nürnberg statt und bietet ein interdisziplinäres und zukunftsorientiertes Programm, das jetzt veröffentlicht wurde. Der Titel der Veranstaltung lautet „High Tech und High Touch – Tourismuszukunft im Spannungsfeld von Mensch und Technik“.

In abwechslungsreichen Vorträgen, Podiumsdiskussionen und interaktiven Sessions wird die Jahrestagung den Blick konkret auf die wirtschaftlichen, sozialen und rechtlichen Herausforderungen, Chancen und Risken richten, die die künstliche Intelligenz für die Tourismusbranche bereithält. Zahlreiche Experten aus Marketing, Vertrieb, HR und IT diskutieren das touristische KI-Potenzial sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus praxisorientierter Sicht und beleuchten die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen, Möglichkeiten und Erfahrungen im Tourismus.

So stehen unter anderem Vorträge zu Themen wie „KI im Tourismus – Blick in die Zukunft“, „Künstliche Intelligenz zwischen Erwartungen und betrieblicher Realität im Tourismus“, aber auch zu „Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf den Menschen“ auf der Agenda.

In mehreren interaktiven Sessions werden aktuelle KI-Anwendungen aus dem Bereich des Datenmanagements, der HR-Arbeit sowie des Kundenkontaktes vorgestellt, die bereits heute in der Praxis genutzt werden. In den Sessions zeigen jeweils ein Produktanbieter, ein Anwender und ein Wissenschaftler die Möglichkeiten und Herausforderungen der KI-Anwendungen auf und diskutieren mit dem Publikum.

Das detaillierte Programm ist abrufbar unter: https://bzt.bayern/events/jahrestagung-2024/

Hier geht es zur Anmeldung: https://express.converia.de/frontend/index.php?sub=1392

Eine Anmeldung ist noch bis einschließlich 01. April 2024 möglich.

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Kempten, 4. März 2024 (KC) – Hunderttausende Unternehmen in Deutschland stehen in den kommenden Jahren vor der Herausforderung, es an die nächste Generation übergeben zu wollen – davon ein Großteil im Bereich Tourismus. Bei einer Vielzahl steht hinter der Frage der Nachfolge jedoch ein großes Fragezeichen. In seinem ersten Jahresdialog 2024 beleuchtete das Bayerische Zentrum für Tourismus (BZT) mit teilnehmenden Expert*innen unter dem Titel „Who’s next? – Unternehmensnachfolge und Unternehmertum im Tourismus“ die Thematik der Firmenübergabe in bayerischen Tourismusunternehmen und den damit verbundenen Herausforderungen aus Perspektiven von Wissenschaft und Praxis.

Nachfolger*innen dringend gesucht

Die Expertenrunde, die von Prof. Dr. Marco A. Gardini (Stellv. Leiter des BZT) moderiert wurde, begann mit einem Hintergrund-Vortrag von Dr. Jürgen Helmes, dem Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Regensburg. Mit eindrucksvollen Zahlen belegte er, dass die Lage bezüglich der Firmenübernahmen nicht nur bundesweit, sondern auch in Bayern sehr ernst ist. Demnach zieht ein Viertel aller beratenen Inhaberinnen und Inhaber in Erwägung, ihren Betrieb zu schließen, anstatt den Betrieb in neue Hände zu geben. Im Freistaat stehen laut einer Studie des Bayerischen Wirtschaftsministeriums zwischen 2022 und 2026 rund 36.500 Unternehmen mit 618.000 Arbeitsplätzen zur Übergabe an – ausgehend von insgesamt 550.000 aktiven Unternehmen im Freistaat. Davon entfallen 12.300 Unternehmen und 157.000 Arbeitsplätze auf den Sektor Handel, Verkehr und Gastgewerbe. Im Bereich Hotellerie, Gastgewerbe und Tourismus allgemein kommen auf einen potenziellen Nachfolger rund 6,5 Unternehmen, die zur Übergabe anstehen.

Gründe für die erschwerte Nachfolge von Unternehmen

Dr. Jürgen Helmes zufolge gibt es verschiedenste Gründe für eine erschwerte Nachfolge speziell im Tourismus-Segment. Hierzu zählen der hohe Investitions- und Finanzierungsbedarf in vielen Unternehmen, der steigende Kostendruck bei Mieten, Energie, Waren und Personal, eine überbordende Bürokratie und nicht zuletzt der Fachkräftemangel: „Es gibt immer weniger junge Leute, die sich für diese Branchen begeistern und gewinnen lassen“, konstatierte er. „Denn sie haben grundsätzliche riesige Chancen auf dem Arbeitsmarkt und damit auch eine Fülle an attraktiveren Alternativen.“

Herausforderungen und Erfolgsfaktoren von Übergaben von Familienunternehmen

Wie schwierig es ist, vor allem erfolgreiche Übergaben in familiär geführten Betrieben durchzuführen, erläuterte im BZT-Jahresdialog Prof. Dr. Anita Zehrer, Leiterin Zentrum Familienunternehmen, MCI / Die Unternehmerische Hochschule in Innsbruck. „Es prallen hierbei zwei Welten aufeinander, die der Familie und die des Unternehmens, und beide Systeme funktionieren nach unterschiedlichen Regeln und handeln völlig unterschiedlich“, betonte sie. Ihr Fazit: „Damit sind vor allem Familienunternehmen, und hier gibt es im Tourismus sehr viele, bei der Firmenübergabe sehr krisenanfällig.“ Zu den Herausforderungen zähle unter anderem, dass sich die ältere Generation nicht vom Betrieb lösen könne und sie der Folge-Generation die Zukunftsgestaltung nicht zutraue. Sie empfiehlt grundsätzlich die externe Begleitung bei der Übergabe eines Familienunternehmens.

Externe Hilfe als Erfolgsfaktor bei der gemeinsamen Führung eines Familienbetriebs

Das können Julia Zwicker und ihr Vater Thomas Lerch, beide Geschäftsführer des Panoramahotel Oberjoch, bei ihrem Praxisbericht im BZT-Jahresdialog nur bekräftigen. Beiden hat die persönliche Erfahrung gelehrt, sich Hilfe von außen zu holen. „Unsere Familien-Meetings finden immer mit einem externen Berater als Moderator statt“, verrieten sie. Auch sei eine räumliche Trennung bei der Firmenführung ihren Erfahrungen nach wichtig. Grundsätzlich müsse man auf Augenhöhe kommunizieren, betonte Thomas Lerch, und auch unterschiedliche Führungsstile akzeptieren und Kompetenzen abgeben können.

Die Studentin Jule Paulsen vermittelte im nächsten Beitrag einen Einblick in ihre aktuelle private und auch zukünftige unternehmerische Situation. Ihre Familie unterhält ein 38-Zimmer-Hotel in einer Kleinstadt im Norden Deutschlands, sie selbst war immer Teil des Unternehmens und bereitet sich mit einer abgeschlossenen Hotelfach-Ausbildung und ihrem derzeitigen Studium in Den Haag auf die Hotelübernahme vor. „Ich kann es mir gut vorstellen, bin mir aber noch nicht hundertprozentig sicher“, verriet sie den Jahresdialog-Teilnehmer*innen.

Welche Faktoren beeinflussen grundsätzlich den Unternehmenserfolg?

Silvia Taschner, Innovation Architect bei der Start2 Group in München, erläuterte im Anschluss vier grundsätzliche Faktoren für einen unternehmerischen Erfolg: „Ohne strategische Denke geht es nicht“. Auch müsse man die Bedürfnisse der Kunden kennen, und sich neuen Anwendungen und Technologien aus dem Bereich der Digitalisierung, Künstlichen Intelligenz und Robotik und deren Einsatzmöglichkeiten für das eigene Unternehmen öffnen. „Es gilt dabei, den schmalen Grad zwischen Risiko und Herausforderungen einzuschätzen“, betonte sie. Ihr Rat zum Thema Firmenübergabe: „Die Älteren müssen den Jüngeren Freiraum für eine strategische Neuausrichtung geben.“

In der finalen Austauschrunde des Jahresdialogs holte Moderator Prof. Dr. Marco A. Gardini von den Expert*innen grundsätzliche Ratschläge für eine erfolgreiche Firmenübergabe ein. Die Runde war sich darin einig, dass der Ausbildungsfaktor im Vorfeld eines eventuellen Studiums nach Schulabschluss eine wichtige Rolle spiele und eine bedeutende Grundlage in Vorbereitung auf die Übernahme eines Unternehmens darstelle. Auch gelte es, hierfür den richtigen Zeitpunkt abzupassen, und der jungen Generation und ihren Vorstellungen und Ideen zu vertrauen. Dr. Jürgen Helmes betonte abschließend, dass vor allem die Bürokratie-Lasten in Deutschland ein großes Hemmnis darstellen. „Die Politik darf das Unternehmertum nicht weiter verdammen“, lautete sein Appell. „Derzeit werden Unternehmen nicht in der Form wertgeschätzt, wie sie es verdienen. Das muss sich dringend ändern.“

Eine Aufzeichnung des ersten BZT-Jahresdialogs 2024 sind wie alle Fachgespräche der Dialoggreihe unter https://bzt.bayern/jahresdialoge/ abrufbar.

Schon jetzt vormerken:

Der nächste BZT-Jahresdialog findet am 7. Mai 2024 von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr statt.

BZT-Jahrestagung 2024

Jetzt noch anmelden zur BZT-Jahrestagung 2024, die unter dem Leitmotiv „High Tech und High
Touch – Tourismuszukunft im Spannungsfeld von Mensch und Technik“ am 16. und 17. April 2024 in Nürnberg stattfindet. Die Anmeldung ist noch bis 1. April 2024 möglich unter:

https://bzt.bayern/events/jahrestagung-2024/

Ansprechpartner:

Bayerisches Zentrum für Tourismus e.V. (BZT)

Prof. Dr. Alfred Bauer

info@bzt.bayern

Wiesstraße 13a

87435 Kempten

www.bzt.bayern

Für weitere Presseinformationen:

Marion Krimmer

KRIMMER CONSULTING

Schlossweg 4

85235 Pfaffenhofen an der Glonn

marion@krimmer-consulting.de

Das Bayerische Zentrum für Tourismus (BZT) ist ein An-Institut der Hochschule Kempten. Es wird vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus vorerst bis Ende 2025 gefördert und versteht sich als ein unabhängiger wissenschaftlicher Thinktank. Neben relevanten Forschungsprojekten initiiert und moderiert das BZT den praxisrelevanten Austausch zwischen Wissenschaftlern, Politikern und den verschiedenen Akteuren der Tourismuswirtschaft. Dabei stehen die Vermittlung von Wissen, die Identifikation wichtiger Themen der bayerischen Tourismuswirtschaft, die Vernetzung der bayerischen Tourismusakteure und ein lösungsorientierter Diskurs zur Förderung, Optimierung und Weiterentwicklung der Leistungsfähigkeit des bayerischen Tourismus im Fokus. Ziel des BZT ist die Förderung von Tourismuswissenschaft und -forschung sowie die Intensivierung des interdisziplinären Wissens- und Erfahrungsaustauschs. https://bzt.bayern/

Kempten, 26. Februar 2024 – Das Bayerische Zentrum für Tourismus (BZT) unterstützt auch in diesem Jahr Projekte, die einen wichtigen Beitrag zur zukünftigen Entwicklung des Tourismus in Bayern leisten. Die Ausschreibungsrunde endet am 07. Juni 2024 um 12 Uhr.

Wichtige Impulse für den bayerischen Tourismus: Mit der Förderung von Forschungsprojekten erfüllt das BZT die wichtige Aufgabe, einen Beitrag zur Entwicklung des Tourismus im Freistaat zu leisten. Mit den ausgewählten Forschungsprojekten von einschlägigen Wissenschaftler*innen an Universitäten, Hochschulen und Forschungsinstituten sollen wesentliche Impulse gesetzt werden, um Bayern weiterhin als führendes Urlaubsland zu positionieren. Für den Zeitraum 2024/2025 werden bis zu vier Forschungsprojekte gefördert, die inhaltlich einem der folgenden vier Forschungsfeldern zuzuordnen sind:

Tourismus und Landwirtschaft
Zwischen dem Tourismus in Bayern und der Landwirtschaft gibt es vielfältige Verflechtungen. Dies betrifft mit „Urlaub auf dem Bauernhof“ sowohl eine Urlaubsart als auch zahlreiche Leistungsbestandteile touristischer Leistungsträger, die selbst nicht der Landwirtschaft zuzurechnen sind, aber landwirtschaftliche Produkte nutzen (z.B. regionale Produkte im Bereich der Gastronomie). Darüber hinaus ist der Tourismus vielfach ein wesentlicher Bestandteil einer integrierten ländlichen Entwicklung und für die Zukunft des ländlichen Raumes von großer Bedeutung. Schon diese wenigen Hinweise belegen, dass in dieser Forschungssäule ein breites Themenspektrum bearbeitet werden kann.

Tourismus und KI
Nachdem in den vergangenen Jahren bereits mit der Digitalisierung ein starker „technischer Fokus“ in die Tourismuswirtschaft Einzug gehalten hat, setzt sich die Entwicklung mit der Nutzung Künstlicher Intelligenz (KI) weiter fort. Die Wertschöpfungs- und Wachstumspotenziale von KI werden in der Tourismuswirtschaft als enorm hoch eingeschätzt, und KI-Anwendungen werden für den zukünftigen Erfolg von Tourismusunternehmen oftmals mit von entscheidender Bedeutung sein. In dieser Forschungssäule sind sowohl Projektanträge aus allen Bereichen der touristischen Leistungsträger als auch für die Nachfrageseite denkbar.

Ganzjahrestourismus
In der Vergangenheit war in vielen touristischen Zielgebieten eine ausgeprägte Saisonalität festzustellen. Nicht zuletzt durch den Klimawandel, aber auch durch Entwicklungen wie den demographischen Wandel und der damit einhergehenden größeren zeitlichen Flexibilität eines Teils der Bevölkerung sowie mit dem nach wie vor anhaltenden Trend zu häufigeren Reisen sehen sich immer mehr Destinationen vor der Herausforderung, ihre Strukturen in Richtung eines Ganzjahrestourismus zu entwickeln. Vor diesem Hintergrund sind in dieser Forschungssäule Projektanträge willkommen, die hierzu zukunftsorientierte Lösungsansätze entwickeln.

Offen für Neues
Die vierte Forschungssäule ist thematisch nicht eingeschränkt. Sie beschäftigt sich mit der Förderung von touristischen Forschungsprojekten, die Themen der ersten drei Schwerpunkte nicht berücksichtigen. Hier ist insbesondere an Forschungsfragen gedacht, die aktuell (noch) nicht im „Mainstream“ der tourismuswissenschaftlichen Forschung angesiedelt sind, zukünftig aber durchaus an Relevanz gewinnen (können). Durch dieses „vernetzte Denken“ ist es möglich, neue und auch für die Tourismuswirtschaft zukunftsorientierte Themenfelder zu identifizieren und erste Forschungsaktivitäten hierzu zu initiieren.

Die Einreichungsfrist für die Anträge endet am 07. Juni 2024 um 12.00 Uhr.

Die Begutachtung der eingereichten Anträge erfolgt durch ein Gremium, das paritätisch aus je drei Vertreter*innen des Praxisbeirats, des Wissenschaftsbeirats sowie der Leitung des Bayerischen Zentrums für Tourismus besetzt ist.

Informationen zu den Förderrichtlinien sowie zur Antragstellung sind hier abrufbar.

Ansprechpartner:
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Das Bayerische Zentrum für Tourismus (BZT) ist ein An-Institut der Hochschule Kempten. Es wird vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus vorerst bis Ende 2025 gefördert und versteht sich als ein unabhängiger wissenschaftlicher Thinktank. Neben relevanten Forschungsprojekten initiiert und moderiert das BZT den praxisrelevanten Austausch zwischen Wissenschaftlern, Politikern und den verschiedenen Akteuren der Tourismuswirtschaft. Dabei stehen die Vermittlung von Wissen, die Identifikation wichtiger Themen der bayerischen Tourismuswirtschaft, die Vernetzung der bayerischen Tourismusakteure und ein lösungsorientierter Diskurs zur Förderung, Optimierung und Weiterentwicklung der Leistungsfähigkeit des bayerischen Tourismus im Fokus. Ziel des BZT ist die Förderung von Tourismuswissenschaft und -forschung sowie die Intensivierung des interdisziplinären Wissens- und Erfahrungsaustauschs. https://bzt.bayern/

Kempten, 20. Februar 2024 – Welches Interesse haben Personen der Generation Z hinsichtlich Winter(sport)urlauben im Schnee? Wie verhalten sich die Reisenden von Morgen, wenn der Schnee ausbleibt? Und welche Meinung haben sie gegenüber verschiedenen Anpassungsmaßnahmen an den Schneemangel und den Klimawandel?

Antworten zu diesen Fragen liefert die Sonderauswertung einer Umfrage des Bayerischen Zentrums für Tourismus (BZT) zum Winterurlaub, die von GfK im November und Dezember 2023 deutschlandweit unter über 3.000 Personen der deutschsprachigen Bevölkerung im Alter von 18 bis 74 Jahren durchgeführt wurde. 488 Proband*innen gehören dabei der Alterskohorte der Generation Z zwischen 18 und 28 Jahren an.

(Kein) Interesse an Winterurlaub?

Wie sehen die Reisepläne für den Winter aus? Während 34 Prozent der Personen, die grundsätzlich verreisen, vage Pläne haben, zwischen Dezember und April zu verreisen, so haben bereits 21 Prozent einen Urlaub für den Winter gebucht. Dem gegenüber stehen sieben Prozent, die angeben, im Winter grundsätzlich nie zu verreisen. Insbesondere ein Winterurlaub im Schnee steht an zweiter Stelle der präferierten Reiseformen nach Städtereisen mit 26 Prozent Zustimmung unter denjenigen, welche diesen Winter verreisen wollten, hoch im Kurs.

Einfluss der Schnee(un)sicherheit auf die Wahl des Urlaubsziels

Doch wie verhält es sich, wenn der Schnee im Rahmen des geplanten Winterurlaubs ausbleibt? Die Ergebnisse zeigen, dass die Wetterkapriolen in den vergangenen Jahren hinsichtlich Schneesicherheit die Generation Z in ihrer Wahl des Urlaubsziels stärker beeinflussen als die restlichen Befragten im Alter von 29 bis 74 Jahren. 46 Prozent der 18- bis 28-Jährigen geben an, dass Schneesicherheit keinen Einfluss auf die Wahl ihres Urlaubsortes im Rahmen des anstehenden Winterurlaubs hat. Unter den 29- bis 74-Jährigen liegt der Anteil bei 63 Prozent. Dies zeigt, dass Schneemangel die Loyalität der Generation Z gegenüber dem geplanten Reiseziel durchaus beeinflussen kann. 33 Prozent der Generation Z bevorzugen beim Destinationswechsel einen schneesicheren Ort, der schneegebundene Aktivitäten weiterhin ermöglicht. Für acht Prozent fällt die Wahl auf ein alternatives Reiseziel für nicht schneegebundene Aktivitäten.

Bevorzugte Charakteristika des Winterurlaubs

Für die Personen der Generation Z, die im Winter 2023/2024 verreisen möchten, sind die präferierten (Winter-)Reisemonate Dezember (36 Prozent), Januar (34 Prozent) und Februar (24 Prozent). Dabei möchten im Vergleich zu den restlichen Befragten im Alter von 29 bis 74 Jahren (34 Prozent) deutlich mehr Mitglieder der Generation Z (53 Prozent) ihren Winterurlaub im Schnee anstatt in wärmeren Regionen verbringen, wobei Aktivitäten wie Spazierengehen/Winterwandern (55 Prozent), Alpin-Skifahren (41 Prozent) oder Rodeln/Schlittenfahren (39 Prozent) am häufigsten durchgeführt werden.

Meinungen zu künstlicher Beschneiung und Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel

Hinsichtlich der Einstellung der Generation Z gegenüber technischer Beschneiung zeichnet sich kein einheitliches Meinungsbild ab. Während sich 43 Prozent einig sind, dass „vor dem Hintergrund der Energiekrise und des Klimawandels eine Beschneiung von Skipisten absolut nicht vertretbar ist“, finden es 37 Prozent vor dem Hintergrund des Wirtschaftsfaktors „richtig, dass über die Beschneiung von Skipisten diskutiert wird, schließlich ist Wintersport ohne Schnee nicht möglich“. Im Vergleich zu den älteren Befragten zeigen sich zudem Diskrepanzen: Deutlich weniger Personen der Generation Z (35 Prozent) vertreten die Meinung, dass ihnen der Schneemangel zu denken gibt und maschinell hergestellter Schnee in einer ansonsten schneefreien Landschaft fragwürdig ist, als die älteren Befragten von 29 bis 74 Jahren (50 Prozent). 16 Prozent der Generation Z ist es egal, ob die Landschaft um die Schneezungen schneebedeckt ist, solange sie auf präparierten Pisten fahren können. Im Hinblick auf akzeptable Anpassungsmaßnahmen an den Klimawandel rangiert die Aufforstung von Waldgebieten für die Altersgruppe an erster Stelle (29 Prozent), gefolgt von der Umpositionierung von Wintersportdestinationen (25 Prozent) und dem Ausbau/der Neuerschließung von Pisten in höhere Lagen (19 Prozent).

Alle Ergebnisse der Sonderauswertung finden Sie hier.

Erhebungsmethode

  • Bevölkerungsrepräsentative Online-Befragung im Auftrag des Bayerischen Zentrums für Tourismus, durchgeführt mit dem GfK eBUS® zwischen 16.11. und 03.12.2023
  • Stichprobe: n = 3.016 Männer und Frauen der deutschsprachigen Bevölkerung im Alter von 18-74 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland
  • Von dieser Stichprobe sind 488 Personen der Generation Z (18 bis 28 Jahre) zuordenbar. Die vorliegende Auswertung fokussiert sich auf die Altersgruppe der Generation Z und stellt Vergleiche zu den Ergebnissen der Befragten (ohne Gen Z) im Alter von 29-74 Jahren (n=2.528) her.

Ansprechpartner:
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Das Bayerische Zentrum für Tourismus (BZT) ist ein An-Institut der Hochschule Kempten. Es wird vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus vorerst bis Ende 2025 gefördert und versteht sich als ein unabhängiger wissenschaftlicher Thinktank. Neben relevanten Forschungsprojekten initiiert und moderiert das BZT den praxisrelevanten Austausch zwischen Wissenschaftlern, Politikern und den verschiedenen Akteuren der Tourismuswirtschaft. Dabei stehen die Vermittlung von Wissen, die Identifikation wichtiger Themen der bayerischen Tourismuswirtschaft, die Vernetzung der bayerischen Tourismusakteure und ein lösungsorientierter Diskurs zur Förderung, Optimierung und Weiterentwicklung der Leistungsfähigkeit des bayerischen Tourismus im Fokus. Ziel des BZT ist die Förderung von Tourismuswissenschaft und -forschung sowie die Intensivierung des interdisziplinären Wissens- und Erfahrungsaustauschs. https://bzt.bayern/

Pressemitteilung

Kempten, 15. Februar 2024

76 Prozent aller Bayerischen Bürgermeister*innen in Kommunen bis zu 10.000 Einwohnern erleben ein Wirtshaussterben in ihrer Region. Die Ursachen dafür sind oft vielfältiger Natur. Die Nachfolgesuche zeigt sich stark erschwert, in den gastronomischen Einheiten fehlt es massiv an Personal, und die wirtschaftliche Attraktivität ist vielerorts nicht gegeben. Auch die Vielzahl an Auflagen und der hohe Grad an Bürokratie werden als Gründe für die zunehmende Schließung von bayerischen Wirtshäusern im ländlichen Raum aufgeführt.

Dies sind die Kern-Ergebnisse einer Online-Befragung zur Relevanz von Wirtshäusern unter 1.121 bayerischen Bürgermeister*innen von Gemeinden mit bis zu 10.000 Einwohnern, die das Bayerische Zentrum für Tourismus in den Monaten September und Oktober 2023 im Rahmen eines Forschungsprojekts zur Zukunft des Wirtshauses durchführte. 257 Bürgermeister*innen nahmen an der Umfrage teil und äußerten sich zur Rolle des Wirtshauses und zu den Folgen des Wirtshaussterbens sowie den Möglichkeiten und Instrumentarien zum Erhalt, der Förderung und der Entwicklung von bayerischen Wirtshäusern im ländlichen Raum.

Starke Wahrnehmung des Wirtshaussterbens im ländlichen Raum

Die Anzahl der Wirtshäuser in einer Gemeinde korreliert weitestgehend mit der Einwohnerzahl. Während 81 Prozent aller Bürgermeister*innen von Gemeinden mit mehr als 5.000 Einwohnern angaben, über fünf und mehr Wirtshäuser zu verfügen, konnten von den Kommunen mit bis zu 2.500 Einwohnern nur circa ein Fünftel (19 Prozent) mit fünf und mehr Wirtshäusern aufwarten. Vielmehr verfügten die kleineren Kommunen entweder über gar kein Wirtshaus (8 Prozent) oder in der Mehrzahl über maximal ein (19 Prozent), zwei (22 Prozent) oder drei (23 Prozent) Wirtshäuser. 

Ist das aktuelle Wirtshausangebot noch relativ zur Gemeindegröße zu sehen, spielt die Einwohnerzahl jedoch für die subjektive Wahrnehmung eines Wirtshaussterbens keine Rolle. So erleben die Bürgermeister*innen aller kommunalen Größenordnungen mit circa dreiviertelaller Befragten ein Wirtshaussterben in ihrer Gemeinde. Während die Höhe der Einwohnerzahl nicht ausschlaggebend für die Wahrnehmung des Wirtshaussterbens im ländlichen Raum zu sein scheint, vermag jedoch die touristische Prägung der Kommunen dem schleichenden Aussterben der Wirtshäuser in moderatem, aber spürbaren Ausmaß entgegenzuwirken. So nehmen touristisch geprägte Regionen das Wirtshaussterben etwas weniger stark wahr (68 Prozent) als kaum (82 Prozent) oder gar nicht touristisch geprägte Regionen (78 Prozent).

Hohe soziale Relevanz des Wirtshauses im ländlichen Raum

Das bayerische Wirtshaus als sozialer Treffpunkt (94 Prozent) und Erlebnisraum für Festivitäten und Veranstaltungen (90 Prozent) hat nach Ansicht der Bürgermeister*innen einen erheblichen Einfluss auf die Lebensqualität (96 Prozent) und das Zusammengehörigkeitsgefühl im Ort (94 Prozent). Entsprechend sehen die Befragten, insbesondere in der Erosion des sozialen Zusammenhalts, eine wesentliche Folgeerscheinung des Wirtshaussterbens. In Konsequenz bewerten nahezu drei Viertel aller Bürgermeister*innen das Wirtshaus als wichtigen (35 Prozent) bzw. eher wichtigen Teil (39 Prozent) der kommunalen Daseinsvorsorge.

Heterogenes Bild bei der Umsetzung von Förderungsmaßnahmen in den Kommunen

Auch wenn die Befragten in erster Linie die Privatwirtschaft in der Pflicht sehen, wirtschaftlich tragfähige gastronomische Angebote zu entwickeln (96 Prozent), empfindet sich, angesichts des Stellenwerts des Wirtshauses als sozialer Ort, jede(r) zweite Bürgermeister*in in der Verantwortung, wenn es um den Erhalt und die Förderung des lokalen Wirtshausangebots geht (50 Prozent). 

Als wichtig bzw. eher wichtig wird hier die bewusste Pflege traditioneller und kultureller Veranstaltungen im Wirtshaus erachtet (89 Prozent) sowie die enge Zusammenarbeit mit den Vereinen vor Ort (84 Prozent), die schnelle Bearbeitung von Genehmigungsverfahren (66 Prozent), die Zusammenarbeit mit örtlichen Produzenten, Direktvermarktern und landwirtschaftlichen Betrieben (63 Prozent) und die Erschließung öffentlicher Fördermittel (58 Prozent). In der konkreten Umsetzung der verschiedenen Fördermaßnahmen zeigt sich in der Studie ein sehr heterogenes Bild: Von Kommunen, die sich stark in der Beratung und der finanziellen Unterstützung von Betrieben, bis hin zum Betrieb eines eigenen Wirtshaus engagieren, und Kommunen, die vieles davon nicht umsetzen, es für nicht umsetzbar halten oder bestimmte Maßnahmen als nicht geeignet halten, zum Erhalt und Förderung einer lokalen Wirtshauskultur beizutragen.

„Wir müssen mehr tun beim Thema Wirtshaus“ resümiert Prof. Dr. Marco A. Gardini vom BZT die Ergebnisse der Studie. „Ansonsten geht uns in den Regionen ein Stück bayerischer Kulturlandschaft unwiederbringlich verloren.“

Alle Ergebnisse der Studie finden Sie hier.

Ansprechpartner:

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PRESSEMITTEILUNG

Kempten, 7. Februar 2024 – Auftakt der Dialogreihe 2024 des Bayerischen Zentrums für Tourismus (BZT): In vier Fachgesprächen widmet sich das BZT in diesem Jahr dem Themenkomplex „Zukunftsfähiger Tourismus in Bayern“. In der ersten interaktiven ZOOM-Konferenz des Jahres am Dienstag, den 27. Februar 2024, von 10:00 bis 11:30 Uhr, beleuchtet das BZT unter dem Titel „Who’s next? -Unternehmensnachfolge und Unternehmertum im Tourismus“ gemeinsam mit Expert*innen aus Wissenschaft und Praxis Herausforderungen, Chancen und Risiken der Unternehmensnachfolge in Tourismusunternehmen und die Frage, warum es das Unternehmertum im deutschen Tourismus nach wie vor schwer hat.

Unter anderem stehen bei der Veranstaltung folgende Fragen im Fokus:

  • Wie groß ist das Problem der Unternehmensnachfolge im Tourismus und was gilt es bei der Unternehmensübergabe zu berücksichtigen?
  • Welche Potenziale und Konfliktfelder sind im Nachfolgeprozess relevant, und welche Lösungsansätze können zu einer gelungenen Nachfolgeregelung beitragen?
  • Wie begeistert man die Nachfolgegeneration für das Unternehmertum und welche Aspekte spielen dabei eine wesentliche Rolle, um für oder gegen die Entscheidung als Unternehmerinnen und Unternehmer im Tourismus aktiv zu werden?

Zu den Gästen zählen:

Moderiert wird die 90-minütige Veranstaltung von Prof. Dr. Marco A. Gardini (Stellvertretender Leiter des Bayerischen Zentrums für Tourismus).

Anmeldungen sind unter folgendem Link bis zum 26. Februar möglich: https://bzt.bayern/events/unternehmensnachfolge-tourismus/

Der Zugangslink zur Zoom-Konferenz am 27. Februar wird rechtzeitig vor der Veranstaltung allen angemeldeten Personen zugesendet.

Alle Fachgespräche der Dialogreihe sind nach den jeweiligen Veranstaltungen unter https://bzt.bayern/jahresdialoge/ abrufbar.