Aktuelle Presseinformationen!

VIR

Pressemitteilung:

Der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) verspricht auf seinem Branchen-Event in Berlin zahlreiche spannende Impulse

Zugleich empfiehlt er aufgrund der Limitierung der Plätze eine baldige Anmeldung

München, 08. April 2024 (KC) – Vielfältig, innovativ und zukunftsorientiert: So präsentiert sich das Programm der VIR Innovationstage (OIT), die der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) am 18. und 19. Juni 2024 in den Design Offices am Humboldthafen in Berlin ausrichtet. Der Interessenverband der Digital-Touristik setzt auf einen bunten Themenreigen mit vielen Impulsen für die Besucher/innen. Prompten, KI, Cybersecurity, Blockchain sowie Insights in die GenerationZ lauten dabei nur einige der zahlreichen Programmpunkte.

Die Veranstaltung ist mit ihren insgesamt 200 bereitstehenden Plätzen bereits zur Hälfte ausgebucht, so dass der Verband Interessenten eine baldige Anmeldung empfiehlt – auch, um sich die vorab geblockten Hotelkontingente in zentraler Lage am Hauptbahnhof zu sichern. Den TeilnehmerInnen werden zudem Sonderpreise mit dem DB Veranstalterticket eingeräumt.

Das renommierte Branchen-Event startet am Dienstag, den 18. Juni 2024, um 10.00 Uhr mit der Keynote von Christiane Brandes-Visbeck, Geschäftsführende Gesellschafterin der Ahoi Innovationen GmbH. Sie begleitet als Strategie-Beraterin und Systemischer Coach Unternehmen in Phasen der Veränderung. Die ehemalige Bertelsmann-Medienmanagerin hat diverse Fachbücher und Artikel zu nachhaltiger Unternehmensführung und die Auswirkungen der Digitalisierung auf Organisationen verfasst. Die Vordenkerin für Digital Leadership ist ausgezeichnete Handelsblatt-Autorin, Top 99 HR-Influencerin sowie Impulsgeberin für Peers und jüngere Generationen. Der VIR freut sich, Christiane Brandes-Visbeck als Keynote-Speakerin begrüßen zu dürfen.

Es folgt an Tag eins der VIR Innovationstage eine Diskussionsrunde zum Thema „OTAs – what’s next? Herausforderungen und Wege nach vorne“, bei der führende Köpfe der größten deutschen Online-Reiseportale auf dem Podium sitzen werden.

„Shit in, shit out – prompten richtig gemacht“ lautet der Titel einer weiteren Session, bei der die TeilnehmerInnen im interaktiven Austausch erleben, wie sie Eingaben, Aufforderungen oder Arbeitsaufträge an die KI erfolgreicher formulieren können. Später können diese neuen Kenntnisse in einer KI Challenge bewiesen werden.

Bei einer weiteren Session zum Thema „KI im Tourismus – was bringt’s?“ werden die Panelisten ihre Erfahrungen mit konkreten KI-Projekte und Visionen teilen.

Destinationen stellen zudem ihre Innovationen vor und demonstrieren, wie sie die Digitalisierung smart nutzen. Den inhaltlichen Abschluss am ersten Tag der OIT 2024 bildet eine Session rund um das Thema Fraud.

Auf einer großen Abendveranstaltung, der „Mastercard Night“, können die TeilnehmerInnen ihre Eindrücke Revue passieren lassen, die Zeit für Gespräche und das Netzwerken nutzen, sowie gute Musik und leckeres Essen genießen.

Der Folgetag beginnt mit einem Warm-up Frühstück ab 8.30 Uhr, bevor der offizielle Teil gegen 10.00 Uhr mit einem Vortrag über unterschiedliche Innovationen und Projekte von Mastercard startet.

Im Anschluss wird dem Airline-Sektor Zeit gewidmet: Zum einen bei einer Meet & Greet Session zum Thema „Airline Behind the Scenes – was Sie schon immer über Airlines wissen wollten“, zum anderen mit einem Beitrag, der aufzeigt, welche Rolle das Thema Nachhaltigkeit in der Luftfahrt-Industrie spielt.

Danach schlägt die Stunde der omnipräsenten GenerationZ – wie die Next Generation tickt, zeigt eine Studie von Journaway auf.

„The Power of Cybersecurity – wie sicher können wir sein?“ sowie konkrete Blockchain-Beiträge runden den zweiten Tag der Innovationstage gegen 16 Uhr ab. Auch ein neues Wissens-Format von neusta und dem Verband Internet Reisevertrieb e.V. wird den TeilnehmerInnen vorgestellt.

„Wir haben bei unserer Themen-Zusammenstellung und der Auswahl der Beiträge und Diskussionsrunden auf große Abwechslung und Interaktivität geachtet, so dass jede/r TeilnehmerIn von inhaltlichen Impulsen für sich selbst und sein Unternehmen profitieren kann“, betont VIR-Vorstand Michael Buller. Zugleich rät der Verbandschef allen Interessenten zur baldigen Anmeldung. „Wir verzeichnen bereits eine sehr hohe Nachfrage, obwohl erst jetzt erste Details zum Programm bekanntgegeben werden“, so der Status Quo.

Die diesjährigen VIR Innovationstage finden bewusst in kleinerem Format als die Jahre zuvor statt, bekräftigt Michael Buller. „Dabei setzen wir inhaltlich noch stärker auf Qualität statt Quantität sowie ein nachhaltiges Veranstaltungsformat am neuen Austragungsort, den Design Offices nahe des Berliner Hauptbahnhofs.“

Zu den Sponsoren der VIR Innovationstage 2024 gehören Advant Beiten, Amadeus, Bosys, Hanse Merkur, ITB Messe Berlin, Journaway, Legoland Holidays, Mastercard, neusta, Sunny Cars, SunExpress, ta.ts sowie traffics.

Anmeldungen zu den VIR Innovationstagen sind hier möglich

VIR-Mitglieder erhalten einen Nachlass auf den Ticketpreis.

Über den VIR:

Der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) ist der Interessenverband der deutschen Digital-Touristik, die laut FUR-Zahlen von 2023 rund 63 Prozent der Urlaubsreisen ab einer Übernachtung mit vorab gebuchten Leistungen ausmacht. Der VIR ist nicht nur Ansprechpartner für die Branche, sondern auch für Verbraucher, Medien und Politik. Zu den VIR-Mitgliedern gehören rund 80 Unternehmen, die in der digitalen Touristik tätig sind. Sie unterteilen sich in die vier Cluster OTA, Supplier & Tour Operator, Service- & Travel Technology Provider sowie Start-up. Zu den Aufgaben des VIR zählen auch die Nachwuchsförderung, die Unterstützung von Innovationen und Neuentwicklungen, sowie die Sensibilisierung der Touristik für wichtige Trends und Themen.

VIR-Mitglieder sind: A3M, ACCON-RVS, adigi, AERTiCKET, Allianz Travel, AlpacaCamping, Amadeus Germany, avanera, Bewotec, Berge & Meer, Booking.com, .BOSYS, BPCS Consulting Services, CampNerd, Chain4Travel, DER Touristik, EC Travel, elysium audio solutions, ERGO Reiseversicherung, Europ Assistance, Evaneos, expipoint, Expedia Group, faircations, FairWeg, fanz, FerienDiscounter, FLYLA, For You Travel, GIATA, Hamburg Tourismus GmbH, HanseMerkur, HolidayCheck, holidayheroes, Holistic Hotel Group, Hospitality Communication, HRS, Invia Group, Involatus Carrier Consulting, journaway, Juvigo, LEGOLAND Holidays, Lohospo, Midoco GmbH, MyCabin, NeedNect Solutions, Nexi, nieds, OBS OnlineBuchungsService, Passolution, Payone, PayPal, Peakwork, rhome, Sabre, sailwithus, schauinsland-reisen, socialbnb, Solamento, Stadt und Land Reisen, Sunny Cars, SQUAKE, taa travel agency accounting GmbH, ta.ts, team neusta, traffics, TraSo, travelbasys, travely, Travelport, TURESPAÑA, Voyage Privé, We Love Holidays Deutschland GmbH, weg.de, Wirelane, Worldpay, Xamine und ZAUBAR.

Geschäftsstelle:

Verband Internet Reisevertrieb e.V., Leonhardsweg 2, D-82008 Unterhaching,
Tel.: 089-610667-29, E-Mail: presse@v-i-r.de oder info@v-i-r.de, Internet www.v-i-r.de

Pressemeldungen im Internet: Die aktuellen Pressemeldungen stehen im Internet unter www.v-i-r.deim Bereich “Presse” zum Download zur Verfügung. Ebenfalls ist die Aufnahme in den Presseverteiler möglich. Nutzen Sie auch unseren Service und abonnieren Sie den VIR im RSS-Feed.

Pressemitteilung

Kempten, 28. März 2024 – Wie bekannt ist das bayerische Wirtshaus in Deutschland? Was unterscheidet das Wirtshaus von anderen gastgewerblichen Angeboten? Spürt die deutsche Bevölkerung ein Wirtshaussterben, und was sind die zukünftigen Erwartungen der Gäste an die bayerische Gastronomie? Antworten zu diesen Fragen liefert eine aktuelle Umfrage des Bayerischen Zentrums für Tourismus (BZT), die von GfK im Januar 2024 deutschlandweit unter mehr als 2.000 Personen der deutschsprachigen Bevölkerung im Alter von 18 bis 74 Jahren durchgeführt wurde.

(K)Ein Besuch im Wirtshaus?

57 Prozent der Deutschen haben bereits ein Wirtshaus in Bayern besucht, 39 Prozent noch nie. Betrachtet man nur die bayerische Bevölkerung, so ist der Wert an Wirtshausbesucherinnen und -besuchern deutlich höher: 90 Prozent der Bayern haben bereits ein bayerisches Wirtshaus aufgesucht.

Was macht das Wirtshaus als gastronomisches Angebot besonders?

Das regionaltypische Essen- und Getränkeangebot wird als wesentliches Unterscheidungsmerkmal zu anderen gastgewerblichen Angeboten wahrgenommen. So beschreiben die „Küche“ (16 Prozent), das „Bier“ (11 Prozent), die „deftige Hausmannskost“ (9 Prozent), die „bayerischen Spezialitäten“ (8 Prozent) sowie die „regionale Küche“ (6 Prozent) den Assoziationsraum, den das bayerische Wirtshaus von anderen Gastronomiebetrieben abgrenzt. Zu den weiteren Unterscheidungsaspekten zählen mit jeweils 14 Prozent die Faktoren „Gemütlichkeit“ sowie „Atmosphäre/Ambiente“. Unter den bayerischen Befragten zeigt sich, dass Faktoren wie „Gemütlichkeit“ (28 Prozent), „Küche“ (20 Prozent) und „Atmosphäre/ Ambiente“ (15 Prozent) eine stärkere Gewichtung als im Deutschlandvergleich haben. Auch der Faktor „Tradition“ spielt in Bayern eine besondere Rolle (12 Prozent).

Wirtshaus oder Vereinsheim?

Im ländlichen Raum werden Vereinsheime mit einem eigenen Angebot an Speisen und Getränken durchaus als Konkurrenz zum lokalen Wirtshaus wahrgenommen. In Kommunen mit einem oder mehreren Vereinsheimen besuchen 49 Prozent jedoch lieber ein Wirtshaus anstelle eines Vereinsheimes. Ein Viertel (26 Prozent) kehrt gleichermaßen in einem Wirtshaus oder einem Vereinsheim ein, und nur 9 Prozent ziehen das Vereinsheim dem Wirtshaus vor.

Ist das Thema Wirtshaussterben in der deutschen Bevölkerung präsent?

Ein Wirtshaussterben wird von zwei Drittel (66 Prozent) der deutschsprachigen Bevölkerung wahrgenommen, ein Fünftel (19 Prozent) beobachtet dies aktuell nicht. In Bayern liegt der Anteil derjenigen, die ein Wirtshaussterben beobachten, weitaus höher: Hier geben 79 Prozent der bayerischen Befragten an, dass sie ein Wirtshaussterben im ländlichen Raum wahrnehmen.

Erwartungen an das bayerische Wirtshaus

Was erwarten die Befragten jedoch zukünftig von einem authentischen bayerischen Wirtshaus? Als besonders wichtig werden die kulinarischen Angebote bewertet: So erwarten 76 Prozent eine „traditionelle Küche“. Auch die „Regionalität“ (74 Prozent) und „Saisonalität der Speisen“ (66 Prozent) werden als besonders relevant empfunden. Zudem zeigt die Studie, dass drei Viertel der Befragten (74 Prozent) bevorzugt von Servicekräften bedient werden wollen und nicht von Robotern (8 Prozent). Die Funktion des Wirtshauses als „sozialer Treffpunkt“ wird von 37 Prozent der Deutschen auch in der Zukunft als wichtig bzw. eher wichtig gesehen, in Bayern von beinahe der Hälfte der Befragten (48 Prozent).

Die Ergebnisse der Umfrage können Sie hier abrufen.

Erhebungsmethode

  • Bevölkerungsrepräsentative Online-Befragung im Auftrag des Bayerischen Zentrums für Tourismus, durchgeführt mit dem GfK eBUS® zwischen dem 11.01. und 22.01.2024
  • Stichprobe: n = 2.024 Männer und Frauen der deutschsprachigen Bevölkerung im Alter von 18 bis 74 Jahren in der Bundesrepublik Deutschland

Ansprechpartner:
Bayerisches Zentrum für Tourismus e.V. (BZT)
Prof. Dr. Alfred Bauer
Wiesstraße 13a
87435 Kempten
info@bzt.bayern
www.bzt.bayern

Für weitere Presseinformationen:
KRIMMER CONSULTING
Marion Krimmer
Schlossweg 4
85235 Pfaffenhofen an der Glonn
marion@krimmer-consulting.de
www.krimmer-consulting.de

Das Bayerische Zentrum für Tourismus (BZT) ist ein An-Institut der Hochschule Kempten. Es wird vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus vorerst bis Ende 2025 gefördert und versteht sich als ein unabhängiger wissenschaftlicher Thinktank. Neben relevanten Forschungsprojekten initiiert und moderiert das BZT den praxisrelevanten Austausch zwischen Wissenschaftlern, Politikern und den verschiedenen Akteuren der Tourismuswirtschaft. Dabei stehen die Vermittlung von Wissen, die Identifikation wichtiger Themen der bayerischen Tourismuswirtschaft, die Vernetzung der bayerischen Tourismusakteure und ein lösungsorientierter Diskurs zur Förderung, Optimierung und Weiterentwicklung der Leistungsfähigkeit des bayerischen Tourismus im Fokus. Ziel des BZT ist die Förderung von Tourismuswissenschaft und -forschung sowie die Intensivierung des interdisziplinären Wissens- und Erfahrungsaustauschs. https://bzt.bayern/

VIR

PRESSEMELDUNG

München, 26. März 2024 – Same same, but very different: Nach einjähriger Pause kehrt der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) mit seiner renommierten Netzwerk-Veranstaltung VIR Online Innovationstage nach Berlin zurück. Das Branchen-Event findet am 18. und 19. Juni 2024 mit einem neuen Konzept an einer neuen Location statt: den Design Offices am Humboldthafen in Berlin.

Die Design Offices befinden sich nicht nur in zentraler Lage im Stadtbezirk Berlin-Mitte und somit in unmittelbarer Nähe zum Hauptbahnhof. Mit dem neuen Veranstaltungsort hat der VIR vielmehr bewusst eine Event-Location gewählt, die klimaneutral zertifiziert ist. Auch die Anreise mit der Bahn wird empfohlen: Über die Veranstaltungswebsite werden den TeilnehmerInnen Sonderpreise mit dem DB Veranstalterticket eingeräumt. Die ausgewählten Hotels sind allesamt fußläufig erreichbar.

„Der innovative Tagungsort passt zu den innovativen Inhalten, denen wir uns widmen wollen“, bekräftigt Michael Buller. Weg von starren Raumformaten hin zu New Work-Settings: Das neue Format der VIR Innovationstage wird bei den rund 200 TeilnehmerInnen einen bleibenden Eindruck hinterlassen. „Wir freuen uns auf die jetzt schon rege Resonanz von Seiten innovativ und digital denkender und agierender TouristikerInnen, die den aktiven Austausch in Berlin suchen“, so der Verbandschef.

Die Veranstaltung wird sich auf die neuesten Entwicklungen, Innovationen und Trends in der digitalen Reisebranche konzentrieren. Dabei wird der Gedanke der Nachhaltigkeit im Event-Programm auch fortgeführt. Zudem wird es einen Hackathon geben und es werden Zukunftstechnologien wie KI und Blockchain sowie Cybersicherheit praxisnah diskutiert.

Der VIR freut sich über die zahlreiche Unterstützung aus der Branche. Zu den Sponsoren der VIR Innovationstage 2024 gehören Advant Beiten, Amadeus, Bosys, Hanse Merkur, ITB Messe Berlin, Journaway, Legoland Holidays, Mastercard, neusta, Sunny Cars, ta.ts sowie traffics.

Anmeldungen zu den VIR Innovationstagen sind hier möglich.

VIR-Mitglieder erhalten einen Nachlass auf den Ticketpreis.

Über den VIR:

Der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) ist der Interessenverband der deutschen Digital-Touristik, die laut FUR-Zahlen von 2023 rund 63 Prozent der Urlaubsreisen ab einer Übernachtung mit vorab gebuchten Leistungen ausmacht. Der VIR ist nicht nur Ansprechpartner für die Branche, sondern auch für Verbraucher, Medien und Politik. Zu den VIR-Mitgliedern gehören rund 80 Unternehmen, die in der digitalen Touristik tätig sind. Sie unterteilen sich in die vier Cluster OTA, Supplier & Tour Operator, Service- & Travel Technology Provider sowie Start-up. Zu den Aufgaben des VIR zählen auch die Nachwuchsförderung, die Unterstützung von Innovationen und Neuentwicklungen, sowie die Sensibilisierung der Touristik für wichtige Trends und Themen.

VIR-Mitglieder sind: A3M, ACCON-RVS, adigi, AERTiCKET, Allianz Travel, AlpacaCamping, Amadeus Germany, avanera, Bewotec, Berge & Meer, Booking.com, .BOSYS, BPCS Consulting Services, CampNerd, Chain4Travel, DER Touristik, EC Travel, elysium audio solutions, ERGO Reiseversicherung, Europ Assistance, Evaneos, expipoint, Expedia Group, faircations, FairWeg, fanz, FerienDiscounter, FLYLA, For You Travel, GIATA, Hamburg Tourismus GmbH, HanseMerkur, HolidayCheck, holidayheroes, Holistic Hotel Group, Hospitality Communication, HRS, Invia Group, Involatus Carrier Consulting, journaway, Juvigo, LEGOLAND Holidays, Lohospo, Midoco GmbH, MyCabin, NeedNect Solutions, Nexi, nieds, OBS OnlineBuchungsService, Passolution, Payone, PayPal, Peakwork, rhome, Sabre, sailwithus, schauinsland-reisen, socialbnb, Solamento, Stadt und Land Reisen, Sunny Cars, SQUAKE, taa travel agency accounting GmbH, ta.ts, team neusta, traffics, TraSo, travelbasys, travely, Travelport, TURESPAÑA, Voyage Privé, We Love Holidays Deutschland GmbH, weg.de, Wirelane, Worldpay, Xamine und ZAUBAR.

Geschäftsstelle:

Verband Internet Reisevertrieb e.V., Leonhardsweg 2, D-82008 Unterhaching,
Tel.: 089-610667-29, E-Mail: presse@v-i-r.de oder info@v-i-r.de, Internet www.v-i-r.de

Pressemeldungen im Internet: Die aktuellen Pressemeldungen stehen im Internet unter www.v-i-r.deim Bereich “Presse” zum Download zur Verfügung. Ebenfalls ist die Aufnahme in den Presseverteiler möglich. Nutzen Sie auch unseren Service und abonnieren Sie den VIR im RSS-Feed.

v.l.n.r. Anke Budde, Hanna Kleber, Winfried Schulze

PRESSE-INFORMATION

Frankfurt am Main, 13. März 2024 – CT Präsidentin Hanna Kleber ist erfreut über die Kooperation zwischen dem Corps Touristique (CT) und asr: „Das CT freut sich, mit dem asr eine Kooperation zu schließen, die es unseren Mitgliedern leichter machen soll, mit dem Netzwerk des asr zu kommunizieren.

Das Corps Touristique steht für Weltoffenheit und Freiheit des Reisens. Wir möchten den angeschlossenen Reisebüros die Möglichkeit geben, via asr einen regen Austausch zu pflegen und voneinander zu lernen. Der Auslandstourismus insgesamt (mit einem Anteil von 78% aller Urlaubsreisen der Deutschen) macht auch einen wichtigen Wirtschaftsfaktor in den jeweiligen Ländern aus.“

Auch asr-Präsidentin Anke Budde äußert sich positiv zur Kooperation mit Corps Touristique: „Durch die Kooperation mit dem Corps Touristique, einer etablierten Interessengemeinschaft in der deutschen Reisebranche, bauen wir das Netzwerk für unsere Mitglieder weiter aus. Im Corps Touristique bündeln sich eine Vielzahl an internationalen Tourismus-Organisationen, die über das CT den intensiven Austausch mit den touristischen Akteuren hierzulande suchen und pflegen. Wir möchten uns zukünftig verstärkt, als die führende Stimme der mittelständischen Reiseindustrie, in das Corps Touristique in Deutschland einbringen, und uns mit den Fremdenverkehrsämtern austauschen. Es ist wichtiger denn je, auch dem Outbound-Tourismus wieder ein stärkeres Gewicht zu verleihen, denn er steht für Völkerverständigung und ökonomische Stabilität im Ausland. Diese Zielsetzung werden wir als asr innerhalb des CT mit unserer Expertise unterstützen und gezielt der mittelständischen Reiseindustrie vermitteln.“

Über asr:

Die Allianz selbständiger Reiseunternehmen ((https://asr-berlin.de) vertritt seit 1976 als strikt

unabhängiger Bundesverband die Interessen von mittelständischen Reisebüros und Reiseveranstaltern.

Ziel des Verbands ist, eine möglichst große Vielfalt von Reisemittlern und Reiseveranstaltern auf dem Markt zu erhalten. Die Bandbreite von Umsätzen und Beschäftigungszahlen der inhabergeprägten, von großen Reisekonzernen unabhängigen Mitgliedsunternehmen variiert. Neben den jährlichen Mitgliederversammlungen veranstaltet der asr Tagungen und Seminare zu aktuellen Themen und arbeitet an branchenrelevanten Projekten. Unterstützt wird der asr Bundesverband e.V. von außerordentlichen und fördernden Mitgliedern aus der Tourismusbranche. Nähere Informationen auf der neu gestalteten Website des asr unter www.asr-berlin.de.Corps Touristique e.V. (CT) Deutschland | Präsidium & Administration | Hamburger Allee 45 | 60486 Frankfurt am Main

Über Corps Touristique

Das Corps Touristique e.V. (CT) ist eine Interessengemeinschaft und Sprachrohr der ausländischen und nationalen Tourismusorganisationen in Deutschland. Seit seiner Gründung im Jahr 1955 verfolgt der eingetragene Verein das Ziel, den Austausch von Erfahrungen und Informationen unter den Mitgliedsländern im Sinne der Völkerverständigung zu beleben und zu fördern. Die Mitglieder verstehen sich darüber hinaus als unabhängiges Netzwerk zur Kontaktpflege mit Akteuren aus der Tourismus-Branche sowie mit Institutionen aus Politik und Verwaltung.

Kontakt:

Corps Touristique e.V. (CT)

Präsidium

Hamburger Allee 45

60486 Frankfurt am Main

Tel.: +49 69 71 91 36 – 0 Fax: +49

69 71 91 36 51 e-mail:

office@corps-touristique.de

Kempten, den 13. März 2024 – Digitale Technologien und KI-Anwendungen werden für den zukünftigen Erfolg von touristischen Unternehmen von großer Bedeutung sein – aber wie wirkt sich die zunehmende Transformation auf eine Branche aus, die sich primär als „people business“ versteht? Diesem Spannungsfeld gehen Expertinnen und Experten von innerhalb und außerhalb der Touristikindustrie auf der Jahrestagung des Bayerischen Zentrums für Tourismus (www.bzt.bayern) nach. Sie findet am 16. und 17. April 2024 in Nürnberg statt und bietet ein interdisziplinäres und zukunftsorientiertes Programm, das jetzt veröffentlicht wurde. Der Titel der Veranstaltung lautet „High Tech und High Touch – Tourismuszukunft im Spannungsfeld von Mensch und Technik“.

In abwechslungsreichen Vorträgen, Podiumsdiskussionen und interaktiven Sessions wird die Jahrestagung den Blick konkret auf die wirtschaftlichen, sozialen und rechtlichen Herausforderungen, Chancen und Risken richten, die die künstliche Intelligenz für die Tourismusbranche bereithält. Zahlreiche Experten aus Marketing, Vertrieb, HR und IT diskutieren das touristische KI-Potenzial sowohl aus wissenschaftlicher als auch aus praxisorientierter Sicht und beleuchten die aktuellen und zukünftigen Entwicklungen, Möglichkeiten und Erfahrungen im Tourismus.

So stehen unter anderem Vorträge zu Themen wie „KI im Tourismus – Blick in die Zukunft“, „Künstliche Intelligenz zwischen Erwartungen und betrieblicher Realität im Tourismus“, aber auch zu „Auswirkungen künstlicher Intelligenz auf den Menschen“ auf der Agenda.

In mehreren interaktiven Sessions werden aktuelle KI-Anwendungen aus dem Bereich des Datenmanagements, der HR-Arbeit sowie des Kundenkontaktes vorgestellt, die bereits heute in der Praxis genutzt werden. In den Sessions zeigen jeweils ein Produktanbieter, ein Anwender und ein Wissenschaftler die Möglichkeiten und Herausforderungen der KI-Anwendungen auf und diskutieren mit dem Publikum.

Das detaillierte Programm ist abrufbar unter: https://bzt.bayern/events/jahrestagung-2024/

Hier geht es zur Anmeldung: https://express.converia.de/frontend/index.php?sub=1392

Eine Anmeldung ist noch bis einschließlich 01. April 2024 möglich.

Ansprechpartner:

Bayerisches Zentrum für Tourismus e.V. (BZT)

Prof. Dr. Alfred Bauer

info@bzt.bayern

Wiesstraße 13a

87435 Kempten

www.bzt.bayern

Für weitere Presseinformationen:

Marion Krimmer

KRIMMER CONSULTING

Schlossweg 4

85235 Pfaffenhofen an der Glonn

marion@krimmer-consulting.de

Berlin, 04. März 2024 (KC) – Risiko-Minimierung durch das richtige Reisepaket: Der asr – Verband des  touristischen Mittelstands – weist Reisende auf die Bedeutung des Sicherungsscheins für einen Rundum-Sorglos-Urlaub hin, sollten sie sich für eine Pauschalreise entscheiden. „Viele Kunden wissen gar nicht, was sich genau dahinter verbirgt“, beobachtet asr-Präsidentin Anke Budde, die seit 2005 in der Reisebranche tätig ist und seit 2009 ein eigenes Reisebüro führt. „Obwohl es den Sicherungsschein bereits seit fast 30 Jahren gibt, wird er immer wieder mit der Reiserücktrittsversicherung verwechselt. Dabei greift der Sicherungsschein im Falle der Insolvenz eines Reiseveranstalters. Voraussetzung ist, dass eine Pauschalreise gebucht wurde, die dem EU-Recht unterliegt.“

Eine vielfältige Auswahl, individuelle Gestaltungsmöglichkeiten, inkludierte Transfers und das Recht auf Abhilfe, sollte im Urlaub etwas nicht so wie gebucht vorgefunden werden, gehören zu den vielen Vorteilen einer Pauschalreise, wie auch die umfassende Absicherung. Seit dem 25. November 2015 verpflichtet die EU-Richtlinie alle Reiseveranstalter, die ihre Reisen in den EU-Mitgliedsstaaten anbieten, von Kunden erhaltene Zahlungen für eine Pauschalreise abzusichern.

Die asr-Präsidentin rät Reisenden, sich bei ihrer Planung nicht nur am Reisepreis zu orientieren. „Gerade bei ausländischen Veranstaltern werden die gesetzlichen Anforderungen der EU-Pauschalreiserichtlinie nicht immer erfüllt“, warnt sie. „Dadurch können dem Reisenden massive Nachteile entstehe, da er keinerlei Schutz vor Insolvenz hat.“ Geht vor Ort etwas schief, hat der Verbraucher zudem seinen Gerichtsstand im Ausland. 

Durch den Sicherungsschein dagegen werden zusätzliche Kosten, die bei der Insolvenz des Reiseveranstalters entstehen – zum Beispiel für zusätzliche Hotelübernachtungen oder für ein neues Rückflugticket – durch das Versicherungsunternehmen erstattet. „Es ist daher sinnvoll, das Dokument sorgfältig aufzubewahren und idealerweise mit den restlichen Reiseunterlagen mitzuführen“, so Anke Budde. Wie erkenne ich jedoch die Richtigkeit des Sicherungsscheins für eine Pauschalreise? „Es besteht grundsätzlich die Möglichkeit, mit der auf dem Dokument angegebenen Versicherung in Kontakt zu treten“, empfiehlt die Reise-Expertin. „Diese überprüft dann, ob unter der Nummer der Versicherungspolice tatsächlich eine entsprechende Versicherung besteht.“

Über asr:

Die Allianz selbständiger Reiseunternehmen ((https://asr-berlin.de) vertritt seit 1976 als strikt unabhängiger Bundesverband die Interessen von mittelständischen Reisebüros und Reiseveranstaltern. Ziel des Verbands ist, eine möglichst große Vielfalt von Reisemittlern und Reiseveranstaltern auf dem Markt zu erhalten. Die Bandbreite von Umsätzen und Beschäftigungszahlen der inhabergeprägten, von großen Reisekonzernen unabhängigen Mitgliedsunternehmen variiert. Neben den jährlichen Mitgliederversammlungen veranstaltet der asr Tagungen und Seminare zu aktuellen Themen und arbeitet an branchenrelevanten Projekten. Unterstützt wird der asr Bundesverband e.V. von außerordentlichen und fördernden Mitgliedern aus der Tourismusbranche.

Nähere Informationen auf der neu gestalteten Website des asr unter www.asr-berlin.de.

Für Rückfragen:

Marion Krimmer Anke Budde

KRIMMER CONSULTING asr Allianz selbständiger Reiseunternehmen –

Tel. +49 (0)176 – 622 97 200 Bundesverband e.V.

marion@krimmer-consulting.de presse@asr-berlin.de

www.krimmer-consulting.de www.asr-berlin.de

Kempten, 4. März 2024 (KC) – Hunderttausende Unternehmen in Deutschland stehen in den kommenden Jahren vor der Herausforderung, es an die nächste Generation übergeben zu wollen – davon ein Großteil im Bereich Tourismus. Bei einer Vielzahl steht hinter der Frage der Nachfolge jedoch ein großes Fragezeichen. In seinem ersten Jahresdialog 2024 beleuchtete das Bayerische Zentrum für Tourismus (BZT) mit teilnehmenden Expert*innen unter dem Titel „Who’s next? – Unternehmensnachfolge und Unternehmertum im Tourismus“ die Thematik der Firmenübergabe in bayerischen Tourismusunternehmen und den damit verbundenen Herausforderungen aus Perspektiven von Wissenschaft und Praxis.

Nachfolger*innen dringend gesucht

Die Expertenrunde, die von Prof. Dr. Marco A. Gardini (Stellv. Leiter des BZT) moderiert wurde, begann mit einem Hintergrund-Vortrag von Dr. Jürgen Helmes, dem Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Regensburg. Mit eindrucksvollen Zahlen belegte er, dass die Lage bezüglich der Firmenübernahmen nicht nur bundesweit, sondern auch in Bayern sehr ernst ist. Demnach zieht ein Viertel aller beratenen Inhaberinnen und Inhaber in Erwägung, ihren Betrieb zu schließen, anstatt den Betrieb in neue Hände zu geben. Im Freistaat stehen laut einer Studie des Bayerischen Wirtschaftsministeriums zwischen 2022 und 2026 rund 36.500 Unternehmen mit 618.000 Arbeitsplätzen zur Übergabe an – ausgehend von insgesamt 550.000 aktiven Unternehmen im Freistaat. Davon entfallen 12.300 Unternehmen und 157.000 Arbeitsplätze auf den Sektor Handel, Verkehr und Gastgewerbe. Im Bereich Hotellerie, Gastgewerbe und Tourismus allgemein kommen auf einen potenziellen Nachfolger rund 6,5 Unternehmen, die zur Übergabe anstehen.

Gründe für die erschwerte Nachfolge von Unternehmen

Dr. Jürgen Helmes zufolge gibt es verschiedenste Gründe für eine erschwerte Nachfolge speziell im Tourismus-Segment. Hierzu zählen der hohe Investitions- und Finanzierungsbedarf in vielen Unternehmen, der steigende Kostendruck bei Mieten, Energie, Waren und Personal, eine überbordende Bürokratie und nicht zuletzt der Fachkräftemangel: „Es gibt immer weniger junge Leute, die sich für diese Branchen begeistern und gewinnen lassen“, konstatierte er. „Denn sie haben grundsätzliche riesige Chancen auf dem Arbeitsmarkt und damit auch eine Fülle an attraktiveren Alternativen.“

Herausforderungen und Erfolgsfaktoren von Übergaben von Familienunternehmen

Wie schwierig es ist, vor allem erfolgreiche Übergaben in familiär geführten Betrieben durchzuführen, erläuterte im BZT-Jahresdialog Prof. Dr. Anita Zehrer, Leiterin Zentrum Familienunternehmen, MCI / Die Unternehmerische Hochschule in Innsbruck. „Es prallen hierbei zwei Welten aufeinander, die der Familie und die des Unternehmens, und beide Systeme funktionieren nach unterschiedlichen Regeln und handeln völlig unterschiedlich“, betonte sie. Ihr Fazit: „Damit sind vor allem Familienunternehmen, und hier gibt es im Tourismus sehr viele, bei der Firmenübergabe sehr krisenanfällig.“ Zu den Herausforderungen zähle unter anderem, dass sich die ältere Generation nicht vom Betrieb lösen könne und sie der Folge-Generation die Zukunftsgestaltung nicht zutraue. Sie empfiehlt grundsätzlich die externe Begleitung bei der Übergabe eines Familienunternehmens.

Externe Hilfe als Erfolgsfaktor bei der gemeinsamen Führung eines Familienbetriebs

Das können Julia Zwicker und ihr Vater Thomas Lerch, beide Geschäftsführer des Panoramahotel Oberjoch, bei ihrem Praxisbericht im BZT-Jahresdialog nur bekräftigen. Beiden hat die persönliche Erfahrung gelehrt, sich Hilfe von außen zu holen. „Unsere Familien-Meetings finden immer mit einem externen Berater als Moderator statt“, verrieten sie. Auch sei eine räumliche Trennung bei der Firmenführung ihren Erfahrungen nach wichtig. Grundsätzlich müsse man auf Augenhöhe kommunizieren, betonte Thomas Lerch, und auch unterschiedliche Führungsstile akzeptieren und Kompetenzen abgeben können.

Die Studentin Jule Paulsen vermittelte im nächsten Beitrag einen Einblick in ihre aktuelle private und auch zukünftige unternehmerische Situation. Ihre Familie unterhält ein 38-Zimmer-Hotel in einer Kleinstadt im Norden Deutschlands, sie selbst war immer Teil des Unternehmens und bereitet sich mit einer abgeschlossenen Hotelfach-Ausbildung und ihrem derzeitigen Studium in Den Haag auf die Hotelübernahme vor. „Ich kann es mir gut vorstellen, bin mir aber noch nicht hundertprozentig sicher“, verriet sie den Jahresdialog-Teilnehmer*innen.

Welche Faktoren beeinflussen grundsätzlich den Unternehmenserfolg?

Silvia Taschner, Innovation Architect bei der Start2 Group in München, erläuterte im Anschluss vier grundsätzliche Faktoren für einen unternehmerischen Erfolg: „Ohne strategische Denke geht es nicht“. Auch müsse man die Bedürfnisse der Kunden kennen, und sich neuen Anwendungen und Technologien aus dem Bereich der Digitalisierung, Künstlichen Intelligenz und Robotik und deren Einsatzmöglichkeiten für das eigene Unternehmen öffnen. „Es gilt dabei, den schmalen Grad zwischen Risiko und Herausforderungen einzuschätzen“, betonte sie. Ihr Rat zum Thema Firmenübergabe: „Die Älteren müssen den Jüngeren Freiraum für eine strategische Neuausrichtung geben.“

In der finalen Austauschrunde des Jahresdialogs holte Moderator Prof. Dr. Marco A. Gardini von den Expert*innen grundsätzliche Ratschläge für eine erfolgreiche Firmenübergabe ein. Die Runde war sich darin einig, dass der Ausbildungsfaktor im Vorfeld eines eventuellen Studiums nach Schulabschluss eine wichtige Rolle spiele und eine bedeutende Grundlage in Vorbereitung auf die Übernahme eines Unternehmens darstelle. Auch gelte es, hierfür den richtigen Zeitpunkt abzupassen, und der jungen Generation und ihren Vorstellungen und Ideen zu vertrauen. Dr. Jürgen Helmes betonte abschließend, dass vor allem die Bürokratie-Lasten in Deutschland ein großes Hemmnis darstellen. „Die Politik darf das Unternehmertum nicht weiter verdammen“, lautete sein Appell. „Derzeit werden Unternehmen nicht in der Form wertgeschätzt, wie sie es verdienen. Das muss sich dringend ändern.“

Eine Aufzeichnung des ersten BZT-Jahresdialogs 2024 sind wie alle Fachgespräche der Dialoggreihe unter https://bzt.bayern/jahresdialoge/ abrufbar.

Schon jetzt vormerken:

Der nächste BZT-Jahresdialog findet am 7. Mai 2024 von 10.00 Uhr bis 11.30 Uhr statt.

BZT-Jahrestagung 2024

Jetzt noch anmelden zur BZT-Jahrestagung 2024, die unter dem Leitmotiv „High Tech und High
Touch – Tourismuszukunft im Spannungsfeld von Mensch und Technik“ am 16. und 17. April 2024 in Nürnberg stattfindet. Die Anmeldung ist noch bis 1. April 2024 möglich unter:

https://bzt.bayern/events/jahrestagung-2024/

Ansprechpartner:

Bayerisches Zentrum für Tourismus e.V. (BZT)

Prof. Dr. Alfred Bauer

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Das Bayerische Zentrum für Tourismus (BZT) ist ein An-Institut der Hochschule Kempten. Es wird vom Bayerischen Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus vorerst bis Ende 2025 gefördert und versteht sich als ein unabhängiger wissenschaftlicher Thinktank. Neben relevanten Forschungsprojekten initiiert und moderiert das BZT den praxisrelevanten Austausch zwischen Wissenschaftlern, Politikern und den verschiedenen Akteuren der Tourismuswirtschaft. Dabei stehen die Vermittlung von Wissen, die Identifikation wichtiger Themen der bayerischen Tourismuswirtschaft, die Vernetzung der bayerischen Tourismusakteure und ein lösungsorientierter Diskurs zur Förderung, Optimierung und Weiterentwicklung der Leistungsfähigkeit des bayerischen Tourismus im Fokus. Ziel des BZT ist die Förderung von Tourismuswissenschaft und -forschung sowie die Intensivierung des interdisziplinären Wissens- und Erfahrungsaustauschs. https://bzt.bayern/

„Es war ein buchungsstarker Jahresauftakt, der nach einem sehr guten Reisejahr 2023 auf ein erfolgreiches 2024 für die Tourismusbranche hoffen lässt.“

Ich betreibe selbst ein Reisebüro und habe einen nachfragestarken Jahresstart mit einem hohen Umsatzvolumen verzeichnen können. Auch die asr Mitgliedsunternehmen zeigen sich bei internen Gesprächen und in offiziellen Austauschrunden überaus zufrieden mit der aktuellen Buchungslage.

Der Januar ist generell der wichtigste Monat für die Tourismusbranche, was das Buchungsaufkommen betrifft. Daher gilt dieser Monat auch als Indikator für den weiteren Jahresverlauf. Es muss sich in meinen Augen nun zeigen, ob sich das Buchungsverhalten nur verlagert hat und möglichst früh gebucht wird, um sich gute Preise zu sichern, oder ob die Nachfrage weiterhin auf hohem Niveau bleibt.

Generell entwickeln sich auch die Eigenveranstaltungen in den Reisebüros sehr gut, sprich jene Reisen, die mit hoher Kompetenz selbst entwickelt und angeboten werden, sind beliebter denn je.

Es bleibt spannend, wie sich das Last-Minute-Geschäft im aktuellen Reisejahr entwickelt. Dies hängt stark davon ab, wie sich die wirtschaftliche Lage im Land weiter gestaltet. Weiterhin im Fokus bleiben der Mitarbeiter- und Fachkräftemangel sowie massive Preissteigerungen, insbesondere der Hotels und bei den Flügen – beides könnte sich in diesem Jahr als Wachstumsbremse für die Branche erweisen. Auch ist die von der Bundesregierung beschlossene Erhöhung der Ticketsteuer zum 1. Mai dieses Jahres ein Fehler und vom Zeitpunkt ein Schlag ins Gesicht für alle Reisende. Wieder einmal wurde von politischer Seite nicht auf die Expertise der Branchenkenner gehört.

Zudem brauchen wir verlässliche Partner! Die fortwährend drohenden und stattfindenden Streiks und die immer wieder scheiternden Verhandlungen sind für die Tourismusindustrie perspektivisch untragbar und richten immense Schäden an – gerade was das Vertrauen in eine Branche betrifft, die sich von ihrer stärksten Krise erholen muss und endlich wieder optimistische Signale von Seiten der Verbraucher*innen empfängt.

Dennoch bleibt der asr mit seinen mittelständischen Tourismusunternehmen optimistisch und freut sich über den guten Jahresauftakt. Es zeigt sich, dass die Deutschen weiterhin sehr reisefreudig sind.

Über asr:

Die Allianz selbständiger Reiseunternehmen ((https://asr-berlin.de) vertritt seit 1976 als strikt unabhängiger Bundesverband die Interessen von mittelständischen Reisebüros und Reiseveranstaltern. Ziel des Verbands ist, eine möglichst große Vielfalt von Reisemittlern und Reiseveranstaltern auf dem Markt zu erhalten. Die Bandbreite von Umsätzen und Beschäftigungszahlen der inhabergeprägten, von großen Reisekonzernen unabhängigen Mitgliedsunternehmen variiert. Neben den jährlichen Mitgliederversammlungen veranstaltet der asr Tagungen und Seminare zu aktuellen Themen und arbeitet an branchenrelevanten Projekten. Unterstützt wird der asr Bundesverband e.V. von außerordentlichen und fördernden Mitgliedern aus der Tourismusbranche.

Nähere Informationen auf der neu gestalteten Website des asr unter www.asr-berlin.de.

Für Rückfragen:

Marion Krimmer Anke Budde

KRIMMER CONSULTING asr Allianz selbständiger Reiseunternehmen –

Tel. +49 (0)176 – 622 97 200 Bundesverband e.V.

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VIR

Der Interessenverband der Digital-Touristik präsentiert die Daten & Fakten 2024

München, 01. März 2024 – Es war ein starkes Reisejahr 2023, und auch die Vorzeichen für 2024 stehen sehr gut: Laut der aktuellen Studie der FUR-Reiseanalyse, die der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) in seinen Daten & Fakten 2024 zum Online-Reisemarkt im Vorfeld der weltgrößten Reisemesse ITB Berlin veröffentlichte, erweist sich die deutsche Bevölkerung auch für 2024 überaus reisefreudig. Der Interessenverband der deutschen Digital-Touristik zeigt sich daher zuversichtlich, dass das aktuelle Reisejahr nahtlos an die Erfolgsbilanzen des Vorjahres anschließen wird, in dem vor allem der Anteil der Auslandsreisen einen neuen Rekordwert erreichte. Zudem legte der Buchungsweg über die digitalen Kanäle in 2023 weiter zu. Bei Reisen mit mindestens einer Übernachtung wurden 63 Prozent ausschließlich digital gebucht. Weitere acht Prozent nutzten sowohl analoge als auch digitale Kanäle für ihre Urlaubsbuchung.

„Es läuft, die Buchungszahlen aus 2023 waren enorm stark“, stellte VIR-Vorstand Michael Buller einleitend zur Präsentation der aktuellen Daten & Fakten Analysen und Prognosen fest, die der VIR jährlich zur ITB Berlin vorstellt. Grundlage des aktuellen Stimmungsbildes bildete die Reiseanalyse 2024 von FUR. Demnach gab es im Vorjahr zahlreiche Erfolgsbilanzen für die deutsche Reiseindustrie. „Obwohl 2023 das erste Nach-Corona-Erholungsjahr war, ist es extrem stark gelaufen“, freute sich der Verbandschef. Der Anteil der Auslandsreisen erreichte mit 78 Prozent einen neuen Rekordwert. Insgesamt konnten sowohl bei den Haupturlaubsreisen (+5 Tage) als auch bei den Kurzreisen (unter 5 Tage) neue Rekorde bei den Ausgaben gemessen werden.“

Erfolgreiche Bilanz für das Reisejahr 2023

Ulf Sonntag, Geschäftsführer des NIT und Leiter der FUR-Reiseanalyse, ging in seiner Präsentation weiter ins Detail: 77 Prozent der deutschen Bevölkerung haben in 2023 mindestens eine Urlaubsreise mit einer Dauer von fünf Tagen oder länger unternommen. Der Anteil der Reisenden stieg leicht im Vergleich zum Vorjahr und liegt nur noch knapp unter dem (Vor-Corona) Wert von 2019. 54,6 Millionen Menschen unternahmen insgesamt 65 Millionen Urlaubsreisen mit einer Dauer von mindestens fünf Tagen. Dabei stieg die Zahl der Reisenden im Vergleich zum Vorjahr 2022 leicht an, die Zahl der Urlaubsreisen insgesamt sank jedoch leicht. Dennoch erhöhten sich die Ausgaben in 2023 erneut und erreichten mit 86,9 Milliarden Euro wieder einen Rekordwert.

Zusätzlich unternahmen 30,9 Millionen Menschen 74,1 Millionen Kurzurlaubsreisen von zwei bis vier Tagen Dauer, wofür rund 27,2 Milliarden Euro ausgegeben wurden – dies ist ebenfalls für den Kurzurlaubsreisemarkt ein neuer Höchstwert. „Beide Rekorde sind auch den Preissteigerungen geschuldet, denn bei der Anzahl der Reisenden liegen wir noch hinter 2019“, betonte Ulf Sonntag.

Reiseverhalten 2023 im Detail

Rund 50,7 Millionen Urlaubsreisen führten die Deutschen ins Ausland und 14,3 Millionen wurden innerhalb Deutschlands unternommen. Spanien behauptete seine Position als das beliebteste Auslandsreiseziel der Deutschen mit einem Anteil von 14 Prozent, gefolgt von Italien und der Türkei mit jeweils acht Prozent. Die Inlandsreisen wiederum gingen zurück, wodurch auch die Marktanteile der Bundesländer sanken. Dabei blieb Bayern das beliebteste Inlandsreiseziel, gefolgt von Schleswig-Holstein.

Erstmals überholte im Reisejahr 2023 das Flugzeug den PKW als das meistgenutzte Verkehrsmittel für Urlaubsreisen ab fünf Tagen, was vor allem dem hohen Anteil an Auslandsreisen geschuldet ist. Bahn und Bus wurden von rund fünf Prozent der Reisen genutzt.

Pauschalreisen machten 44 Prozent aller Urlaubsreisen aus, was einen Anstieg im Vergleich zum Vorjahr darstellt. Bei Kurzurlaubsreisen waren Einzelbuchungen der Unterkunft die dominierende Organisationsform.

„Man sieht bei den Haupturlaubsreisen, dass dort vor allem die Zweitreisen fehlen“, so die Bilanz von VIR-Vorstand Michael Buller. „Wurden 2019 noch 15,6 Millionen zweite Reisen unternommen, so sind es in 2023 nur noch 10,4 Millionen. Dies beeinträchtigt natürlich die Gesamtzahl an Urlaubsreisen.“

Weiterwachsende Stärke der digitalen Kanäle

Die Buchungswege über digitale Kanäle legten auch in 2023 weiter zu und liegen bei den Haupturlaubsreisen (+5 Tage) bei mittlerweile 59 Prozent – in 2019 lag der Wert noch bei 51 Prozent. Bei den Kurzurlaubsreisen wurden sogar 82 Prozent ausschließlich digital gebucht. Insgesamt wurden 63 Prozent aller Reisen mit mindestens einer Übernachtung (Haupturlaubsreisen und Kurzurlaubsreisen) ausschließlich digital gebucht. 2019 lag dieser Wert noch bei 61 Prozent. Darüber hinaus nutzten weitere acht Prozent sowohl analoge als auch digitale Kanäle für ihre Urlaubsbuchung.

Trotz etwas geringerer Reisetätigkeit 2023 wurden häufiger Urlaubsinhalte im Internet gesucht als 2022, was den hohen Stellenwert des Internets als Informationsquelle bei Urlaubsreisen verdeutlicht. Und: Noch immer bevorzugen jüngere Reisende im Vergleich zu Älteren vermehrt digitale Buchungen. Dennoch überwiegt auch bei den 50- bis 69-jährigen die Anzahl der digitalen Buchungen verglichen mit analogen Kanälen. Dies unterstreicht den stetig wachsenden Stellenwert der digitalen Kanäle auch bei älteren Reisenden.

Die Reiseabsichten der Deutschen für 2024 sind überaus positiv

Die FUR-Reiseanalyse zeigt auf, dass die Reiseabsichten der deutschen Bevölkerung im Vergleich zu den Vorjahren positiver sind und auf einem ähnlichen Niveau wie bei der Befragung im Januar 2020 liegen. Dabei werden die individuellen Reiseabsichten stärker von der persönlichen wirtschaftlichen Situation beeinflusst als von der allgemeinen Lage. Insgesamt gehen 57 Prozent der Befragten von einer stabilen finanziellen Situation aus, 14 Prozent erwarten sogar eine Verbesserung.

„Urlaubsreisen sind für die Reisenden nach Lebensmitteln das wichtigste Konsumgut und eine liebgewonnene Gewohnheit“, bilanzierte Ulf Sonntag. Allerdings empfinden der FUR-Reiseanalyse zufolge große Teile der Bevölkerung die gestiegene Preisentwicklung als Belastung, vor allem in den unteren Einkommensgruppen sei dies deutlich spürbar. Dennoch haben über die Hälfte der befragten Personen, die sich durch die Preissteigerungen sehr belastet fühlen, eine positive Reiseabsicht für 2024.

Insgesamt sind sich 73 Prozent der Menschen sicher, dass sie im kommenden Jahr eine Urlaubsreise von mindestens fünf Tagen Dauer machen werden. „Die Urlaubslust war gegen Jahresende 2023 mit 54 Prozent auf einem hohen Stand“, so der Reise-Experte der FUR. „Die Mehrheit von 54 Prozent ist sich zudem sicher, dass auch das Geld für den Urlaub im aktuellen Jahr vorhanden sein wird.“ Dennoch liegt dieser Wert noch unter dem Ergebnis der Befragung aus 2019.

Urlaubsreisebudget 2023

2023 lag der Anteil der Ausgaben für Urlaubsreisen bei 7,1 Prozent des Nettohaushaltseinkommens. Trotz der gestiegenen Reisekosten war das Niveau für das Urlaubsreisebudget identisch zu 2019, dort lag der Wert ebenfalls bei 7,1 Prozent. Bei Personen, die 2024 weniger ausgeben wollen, suchten 34 Prozent nach Sonderangeboten, 28 Prozent wählten ein preisgünstigeres Reiseziel, 25 Prozent eine günstigere Unterkunft und 24 Prozent möchten in der günstigeren Nebensaison Urlaub machen.

Die Buchungszahlen im Januar 2024 übertreffen den starken Vorjahresmonat

Die positiven Trends für die Reisesaison 2024 setzten sich im Beitrag von Roland Gaßner, Direktor Business Development, Travel Data + Analytics GmbH, fort. Er zeigte auf, dass der Januar 2024 den Vorjahresmonat trotz eines Frühbucheraufkommens zurück in alter Stärke sogar noch übertroffen hat. „Dies spricht für eine bemerkenswert stabile Urlaubsnachfrage im deutschen Markt“, bekräftige er. Im Januar 2024 haben die Bundesbürger rund 3,3 Milliarden Euro für ihre pauschal oder in Bausteinen organisierten Urlaubsreisen ausgegeben. Dies entspricht einem Zuwachs von sieben Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat. Der Januar ist im deutschen Urlaubsreisemarkt mit Abstand der stärkste Buchungsmonat des Jahres.

Ausgabeverhalten Städtetrip versus Urlaubsreise

Neu in den Daten & Fakten des VIR ist eine Analyse der Ausgaben vor Ort von Urlaubern anhand eines Vergleichs der Reiseziele Paris und Teneriffa, das Resultat einer Zusammenarbeit des VIR mit Mastercard. Oliver Gabriel, Director Advisors BD bei Mastercard, zeigte in seinem Beitrag beim VIR Online Summit das Verhalten der Reisenden vor Ort auf: Die durchschnittlichen Ausgaben pro Besuch auf Teneriffa liegen bei 354 Euro und in Paris bei 346 Euro. Im Vergleich dazu geben die Deutschen im Schnitt für ihren Besuch 352 Euro auf Teneriffa und 212 Euro in Paris aus. Der Unterschied der Ausgaben in Paris liegt daran, dass die Golfstaaten mit über 2.000 Euro in Paris die ausgabenfreudigsten Besucher aufgrund ihres Shoppingverhaltens sind – dies treibt den Gesamtschnitt hoch.

Nachhaltigkeit: Die Reisebranche ist gefordert

Wie die FUR-Reiseanalyse zur Digital-Touristik aufzeigt, hat der Großteil der Deutschen nach wie vor eine positive Einstellung zur Nachhaltigkeit bei Urlaubsreisen. Gleichwohl ist der Anteil an Auslandsreisen und insbesondere an Flugreisen so hoch wie nie zuvor. „Unsere Branche hat noch viele Hausaufgaben in puncto nachhaltig buchbaren Angeboten zu machen“, betont VIR-Vorstand Michael Buller. „Der Verbraucher hat hierfür ein Bewusstsein und wünscht sich eine Transformation im Tourismus zu mehr Nachhaltigkeit. Wir dürfen nicht auf die Nachfrage warten, sondern müssen die Branche zukunftsfähig machen – auch, um die vereinbarten und nicht zuletzt gesetzlich vorgeschriebenen Klimaziele zu erreichen.“

Die „VIR Daten + Fakten zum Online Reisemarkt 2024“ sind hier abrufbar.

Über den VIR:

Der Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR) ist der Interessenverband der deutschen Digital-Touristik, die laut FUR-Zahlen von 2022 rund 60 Prozent der Urlaubsreisen ab einer Übernachtung mit vorab gebuchten Leistungen ausmacht. Der VIR ist nicht nur Ansprechpartner für die Branche, sondern auch für Verbraucher, Medien und Politik. Zu den VIR-Mitgliedern gehören rund 80 Unternehmen, die in der digitalen Touristik tätig sind. Sie unterteilen sich in die vier Cluster OTA, Supplier & Tour Operator, Service- & Travel Technology Provider sowie Start-up. Zu den Aufgaben des VIR zählen auch die Nachwuchsförderung, die Unterstützung von Innovationen und Neuentwicklungen, sowie die Sensibilisierung der Touristik für wichtige Trends und Themen.

VIR-Mitglieder sind: A3M, ACCON-RVS, act, adigi, AERTicket, Allianz Travel, Amadeus Germany, Bewotec, Berge & Meer, Booking.com, .BOSYS, BPCS Consulting Services, CamperBoys, CampNerd, Chain4Travel, Concardis, DER Touristik, DynAmaze, EC Travel, elysium audio solutions, ERGO Reiseversicherung, Europ Assistance, Evaneos, exfinity, expipoint, Expedia Group, faircations, FairWeg, fanz, FerienDiscounter, FLYLA, FreizeitMonster.de, For You Travel, GIATA, Hamburg Tourismus GmbH, HanseMerkur, heymundo, HolidayCheck, holidayheroes, Holistic Hotel Group, Hospitality Communication, HRS, Invia Group, Involatus Carrier Consulting, journaway, Juvigo, Lambus, LEGOLAND Holidays, lialo, Lohospo, Midnight Deal, Midoco GmbH, MOTOURISMO, MyCabin, NeedNect Solutions, nieds, OBS OnlineBuchungsService, Passolution, Payone, PayPal, Peakwork, refundrebel, rhome, Sabre, sailwithus, schauinsland-reisen, sleeperoo, socialbnb, Solamento, Sunny Cars, taa travel agency accounting GmbH, ta.ts, team neusta, traffics, TraSo, travelbasys, travely, Travelport, TripLegend, TURESPAÑA, Ucandoo, Voyage Privé, weg.de, Wirelane, Xamine und ZAUBAR.

Geschäftsstelle:

Verband Internet Reisevertrieb e.V., Leonhardsweg 2, D-82008 Unterhaching,
Tel.: 089-610667-29, E-Mail: presse@v-i-r.de oder info@v-i-r.de, Internet www.v-i-r.de

Pressemeldungen im Internet: Die aktuellen Pressemeldungen stehen im Internet unter www.v-i-r.deim Bereich “Presse” zum Download zur Verfügung. Ebenfalls ist die Aufnahme in den Presseverteiler möglich. Nutzen Sie auch unseren Service und abonnieren Sie den VIR im RSS-Feed.

VIR

Berlin/Köln/Unterhaching, 28. Februar 2024 (KC) – Das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV) zeigt sich in einem Positionspapier zum Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Revision der Pauschalreiserichtline enttäuscht über den aktuellen Entwurf. Die 27 ATV-Verbände, die sich im Bündnis aus allen Bereichen der vielfältigen Tourismusbranche zusammengeschlossen haben, bemängeln vor allem, dass ein Ausnahmefall wie die Corona-Pandemie und ihre Auswirkungen auf die Tourismusindustrie für die Zukunft nicht angemessen berücksichtigt wurde.

Zugleich kritisieren sie, dass dem Entwurf zufolge an anderer Stelle „weitere bürokratische Lasten“ eingeführt werden, die angebliche Probleme adressieren, die sich in der Praxis nicht oder kaum stellen. Im Resultat würde dadurch das Produkt Pauschalreise nur teurer und unattraktiver. „Das ist weder im Interesse der Industrie noch der Verbraucher/innen“, heißt es in der Stellungnahme – gerichtet an das Bundesministerium der Justiz – weiter. Zudem stehe zu befürchten, dass die geplanten Änderungen außerdem dazu führen, dass sich die Konzentration im Vertrieb weiter erhöht und sich damit Vielfalt und Auswahl für den Verbraucher verkleinern.

Unzureichende Berücksichtigung außergewöhnlicher weltumspannender Ereignisse

Da Reiseveranstalter während und vor allem zu Beginn der Pandemie verpflichtet wurden, binnen 14 Tagen Kundengelder abzugsfrei zurückzuerstatten, seien Veranstalter und Reisebüros unverschuldet in eine finanzielle Schieflage geraden, führen die ATV-Verbände im Positionspapier weiter aus. Daher müsse bei einer Revision der Pauschalreiserichtlinie für den Fall eines neuerlichen kompletten Marktversagens eine Regelung getroffen werden, „die einen vernünftigen Lastenausgleich zwischen Unternehmen und Verbraucher/innen vorsieht.“ Die vorgeschlagenen Lösungsansätze wie z.B. Gutscheine, Rückzahlungsverpflichtungen von Leistungsträgern sowie Krisenfonds sehen die ATV-Vertreter/innen „als keine wirksame Antwort“ an, um einer erneuten Krise wie Corona entgegenzutreten.

Kündigung des Vertrags wegen außergewöhnlicher Umstände

Das Bündnis kritisiert weiter, dass im Vorschlag der Europäischen Kommission die Möglichkeit eines kostenfreien Stornos aufgrund von außergewöhnlichen und unvorhergesehenen Umständen erweitert wurde auf den Abreiseort und Wohnsitz. „Damit wurde zugleich die Veranstalterhaftung ausgeweitet, was gestrichen werden muss“, lautet das ATV-Plädoyer.  Auch müsse die Ausschlussfrist zur Geltendmachung von Ansprüchen gegenüber dem Reiseveranstalter auf sechs Monate begrenzt werden. Nach der derzeitigen Regelung läuft die Verjährungsfrist erst nach zwei Jahren ab.

Auswirkungen der neuen Regeln beim Verkauf von Einzelleistungen

Auch dass im Entwurf der Richtlinie der Unterschied zwischen Pauschalreise und Einzelleistungen aufgeweicht wird, stößt den Touristikerinnen und Touristikern auf. „Dies widerspricht dem Grundsatz, dass Einzelleistungen nie eine Pauschalreise sind, und entwertet die erst kürzlich eingeführten verbundenen Reiseleistungen“, heißt es im Positionspapier hierzu. Welche Auswirkungen die Drei-Stunden-Regel für den Vertrieb bedeutet, wird im Positionspapier ausführlich erklärt und zeigt, wie absurd die Umsetzung wäre.

Für krisenfestes Wirtschaften: Stornierungsentschädigung und gerechte Risikoverteilung

Die aktuelle Praxis, unvermeidbare außergewöhnliche Umstände als Grund für 100% kostenfreie Stornierungen anzuerkennen, belaste die Branche und das insbesondere bei kompletten Marktversagen, lautet ein weiterer Kritikpunkt des ATV. Hier solle ein krisenfestes Wirtschaften für touristische Betriebe ermöglicht werden, indem eine gerechte Stornierungsentschädigung und Risikoverteilung eingeführt werden, so der Vorschlag des Bündnisses.

Ferienhäuser nicht in der Pauschalreiserichtlinie regeln

Zum Diskussionspunkt in der Branche, ob Ferienimmobilien in der Pauschalreiserichtlinie geregelt werden sollen, bezieht der ATV eine klare Position und spricht sich vehement dagegen aus. „Damit wird eine einzelne Beherbergungsform gegenüber anderen Unterkunftsanbietern wie Hotels, Pensionen, Campingplätze, aber auch anderen Einzelreiseangeboten, schlechter gestellt“, heißt es in der ATV-Stellungnahme an das Bundesministerium der Justiz.

Umsetzung in nationales Recht

Die Umsetzung der Pauschalreiserichtlinie in nationales Recht solle dem ATV zufolge zudem nicht wie jetzt im Entwurf vorgeschlagen 18 Monate, sondern 24 Monate betragen. „Sonst lässt es den Unternehmen einen zu kurzen Zeitraum, um entsprechende Anpassungen an veränderte gesetzliche Anforderungen umzusetzen“, erläutern die Branchenexpertinnen und -experten weiter.

Das vollständige Positionspapier des ATV zum Vorschlag der Europäischen Kommission für eine Revision der Pauschalreiserichtlinie ist abrufbar unter:

ATV Positionspapier Pauschalreiserichtline_Ausschuss für Tourismus (tourismusvielfalt.de)

Über das Aktionsbündnis Tourismusvielfalt:

Im Aktionsbündnis Tourismusvielfalt (ATV) haben sich 27 touristische Branchenverbände zusammengeschlossen und vertreten mehr als zehntausend Unternehmen, die für über eine Million Arbeitsplätze verantwortlich sind. Das Aktionsbündnis vereinigt einen umfassenden Querschnitt der deutschen Tourismuslandschaft. Die gemeinsame Zielsetzung ist es, die vielfältige Tourismuslandschaft zu erhalten. Das Aktionsbündnis tritt gemeinsam und mit einer Stimme gegenüber Politik und Öffentlichkeit auf und bündelt die Interessen der Branche. Seit der Gründung 2020 wurden zahlreiche Einreichungen sowie Positionspapiere veröffentlicht. Sie legen Maßnahmen dar, die für die Tourismusbranche unmittelbar wichtig sind, und Weichen für die zukünftige Entwicklung der Branche stellen. Nähere Informationen finden sich unter www.tourismusvielfalt.de

Stellvertretend für die Vertreterinnen und Vertreter des Aktionsbündnisses Tourismusvielfalt:

Michael Buller (Sprecher)

Vorstand Verband Internet Reisevertrieb e.V. (VIR)

presse@v-i-r.de

Petra Thomas (Sprecherin)

Geschäftsführerin forum anders reisen e.V. – der Verband für nachhaltigen Tourismus

petra.thomas@forumandersreisen.de

 

Pressekontakt:

Marion Krimmer

Krimmer Consulting

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